Die Berechnung läuft in Ihrem Browser; es werden keine Daten gesendet oder gespeichert. Der BMI ist ein Anhaltspunkt, keine Diagnose. Das Ergebnis dient nur der Information und ersetzt nicht die Beurteilung durch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Was ist der Body-Mass-Index (BMI)?
Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein bestimmtes Verhältnis zwischen Gewicht und Größe. Er schätzt ein, ob eine Person für ihre Größe untergewichtig, normalgewichtig oder übergewichtig ist, und wird in kg/m² angegeben. Der BMI misst das Körperfett nicht direkt, hängt aber recht gut damit zusammen — deshalb dient er als schnelles Screening-Werkzeug.
Wie wird der BMI berechnet?
Der BMI ergibt sich, indem Sie Ihr Gewicht in Kilogramm durch das Quadrat Ihrer Größe in Metern teilen. Sie nehmen also Ihr Gewicht in Kilogramm, teilen es durch Ihre Größe in Metern und teilen das Ergebnis noch einmal durch Ihre Größe. Eine Person mit 70 kg und 1,75 m Größe hat zum Beispiel einen BMI von 70 geteilt durch 1,75 und noch einmal durch 1,75, also 22,9 kg/m². Der Rechner oben erledigt das automatisch und zeigt Ihnen die Kategorie an.
Welche BMI-Kategorien gibt es und wo liegen die Grenzen?
Nach der Weltgesundheitsorganisation werden die BMI-Werte bei Erwachsenen so eingeordnet [1]:
- unter 18,5 — Bereich Untergewicht;
- 18,5 bis unter 25 — Bereich Normalgewicht;
- 25 bis unter 30 — Bereich Übergewicht;
- 30 bis unter 35 — Bereich Adipositas Grad I;
- 35 bis unter 40 — Bereich Adipositas Grad II;
- 40 und darüber — Bereich Adipositas Grad III.
Der BMI hat allerdings seine Grenzen. Er kann Muskeln und Fett nicht unterscheiden. Er berücksichtigt auch die Fettverteilung nicht, und Bauchfett ist die riskantere Form. Bei Kindern, Sportlerinnen und Sportlern, Schwangeren und älteren Menschen wird er nicht gleich bewertet. Deshalb ist er ein Ausgangspunkt, keine Schlussfolgerung. Darüber, wo das Fett sitzt, sagt das Verhältnis Taille zu Körpergröße mehr, und es braucht nur eine Messung zusätzlich.
Wie hängt der BMI mit Diabetes zusammen?
Übergewicht, besonders Fett am Bauch, erhöht die Insulinresistenz — Ihr Körper spricht schlechter auf das eigene Insulin an, und die Bauchspeicheldrüse muss mehr davon bilden. Es ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für den Typ-2-Diabetes. Ein hoher BMI bedeutet nicht, dass Sie zwangsläufig Diabetes entwickeln. Schon eine bescheidene Gewichtsabnahme senkt dieses Risiko deutlich. Bei Menschen, die bereits Diabetes haben, verbessert eine Gewichtsabnahme zudem die Blutzuckereinstellung.
Hier verwendete Fachbegriffe
Quellen
- Obesity: preventing and managing the global epidemic. Report of a WHO consultation. World Health Organ Tech Rep Ser. 2000;894:i-xii, 1-253. PubMed